BERLIN.Kino Moviemento

29-06-16

Kino Moviemento

FILME GEGEN DAS VERGESSEN:

17:00h
The Awakening 2015,
kurze Version – 39 min, R: Kenan Emini, deutsch)
The Awakening (Das Erwachen) ist ein Zustand der Lebensrealität von Roma, die abgeschoben wurden. Welchen psychologischen Effekt hat die Abschiebung auf die Menschen? Wie ergeht es den Kindern und Jugendlichen, die in Deutschland aufgewachsen sind und nun in einem fremden Land aufwachen, fern von ihren Freunden und ihrem gewohnten Umfeld?

17.50h
Semra Ertan (2013, 8 min, R: Cana Bilir Meier, deutsch mit engl UT)
Semra Ertan geboren 1956 in der Türkei, zog 1972 zu ihren Eltern in die Bundesrepublik Deutschland. Sie arbeitete als technische Bauzeichnerin und Dolmetscherin und schrieb über 350 Gedichte. 1982 verbrannte sich Semra Ertan in Hamburg, um ein Zeichen gegen die Ausländerfeindlichkeit und den Rassismus in Deutschland zu setzen.

18.00h
Les coups de leurs privilèges (2016, 50 min, R: Sabrina Chebbi, Frz mit deutschen UT) in Anwesenheit der Regisseurin Sabrina Chebbi
Film über die Selbstorganisierung von Betroffenen rassistischer #Polizeigewalt in Frankreich.

19.00h
Nach dem Brand (2012, 50 min, R: Malou Berlin, deutsch m engl UT)
Am 23. November 1992 legen Neonazis in #Mölln einen Brand im Haus der Familie Arslan. Der siebenjährige Ibrahim überlebt den Brandanschlag, bei dem drei Familienmitglieder sterben: seine Schwester, seine Oma und seine Cousine. 15 Jahre später, kurz vor der Haftentlassung der Täter, beginnen die Dreharbeiten.

20.15h
Der Kuaför aus der Keuptstrasse (2015, 92 min, R: Andreas Maus, deutsch mit türkischen UT) in Anwesenheit von Abdullah Özkan & Initiative „Keupstrasse ist überall“.
2004 zündeten Mitglieder des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ eine Nagelbombe auf der Keupstraße und verletzten dabei mehr als 22 Menschen. Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem Friseursalon und konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Anschließend an den Film wird die Aktionswoche abgeschlossen mit einer Diskussion mit Abdullah Özkan, einem Betroffenen, und Karmen Frankl aus der Initiative Keupstraße ist überall – Her yer Keup Caddesi.

 

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